Pädagogik

Familiäre Struktur

Das familiäre Umfeld zeichnet sich durch die individuelle, gemütliche Einrichtung, das täglich frisch zubereitete Essen und dem respektvollem Umgang zwischen Groß und Klein aus. Ab 8:00 bieten wir ein gesundes, offenes Frühstück an, an dem auch die Eltern teilhaben dürfen. Für die Kinder ist das ein unkomplizierter Einsieg in den Tag. Die Eltern haben bei einer Tasse Kaffee die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Eltern und Pädagogen.

Wir freuen uns über freiwillige Elternmitarbeit!
Wir feiern gerne gemeinsam Feste!
Wir machen gerne zusammen Ausflüge!
Konzept

Soziales Verhalten

Wir bieten den Kindern Konfliktlösungen an und unterstützen sie dabei das Streiten zu lernen ohne dabei die Grenzen der anderen zu überschreiten. Wir machen die Kinder stark indem wir ihnen Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein vermitteln. Jeder soll sich behaupten können. Wir stellen gemeinsam Regeln auf, die uns das Miteinander erleichtern. Beschlüsse werden gemeinsam gefasst zum Beispiel durch abstimmen. Wir lernen gemeinsam mit den Kindern was kulturelle Unterschiede, Gegensätze und Andersartigkeit bedeutet. Inklusion heißt für uns alle mit ein zu beziehen.
Konzept

Elternarbeit

Aufgaben der Elternschaft
  • Mitwirkung in der Kinderladengemeinschaft
  • Zusammenarbeit mit den Pädagogen im Sinne des Konzepts und zum Wohl des Kindes.
  • Teilnahme an Projekten oder Arbeitsgemeinschaften.
  • Austausch über pädagogische Fragen
  • Teilnahme an Elternabenden
Die Elternarbeit ist ein wichtiger Anker in der Jenaplanpädagogik. Durch freiwillige Mitgestaltung und Partizipation im Kinderladenalltag wird Transparenz hergestellt. Erziehungspartnerschaft bedeutet für uns, dass alle Bezugspersonen mit eingebunden werden. Wir bieten regelmäßige Elterngespräche sowie tägliche Tür- und Angelgespräche. Lösungsorientierung und Kompromisse bei Unstimmigkeiten sind uns sehr wichtig. Der Elternbeirat dient als Bindeglied zwischen Team und Elternschaft.

Krippe

Die Krippe ist ein ganz neuer Abschnitt und womöglich auch die erste längere Trennung von den Eltern. Damit sich die Kleinsten bei uns wohlfühlen und einen guten Start in das Bildungswesen haben, ist die Eingewöhnungsphase von großer Bedeutung.

Die Schwerpunkte unserer Krippenarbeit sind:
  • Wärme und Geborgenheit vermitteln
  • das Gruppengefühl unterstützen
  • das Einbinden von Ritualen im Alltag
  • Sensibilität und Einfühlungsvermögen im pflegerischen Bereich

Freispiel und Projektarbeit

Das Freispiel hat neben der Projektarbeit einen hohen Stellenwert. Die Kinder lernen hier Sozialkompetenz, Frustrationstoleranz, Regeln und spielerisch Wissen über Sachthemen. Im Rollenspiel können sie Gelerntes oder Erlebtes verarbeiten. Die Pädagogen geben Hilfestellung, spielen mit oder gehen in die Beobachterrolle. So können wir einschätzen was die Kinder im Moment bewegt oder was sie interessiert. Mit diesem Wissen können neue Projekte entstehen. Die gemeinsame Planung, Durchführung und Präsentation sind Merkmale eines gelungen Projekts.
Konzept

Uhugruppe

Die Uhugruppe ist unsere Vorschulgruppe. In dieser Gruppe sind Kinder die im folgenden Jahr eingeschult werden. An den Interessen der Kinder orientiert, werden hier Projektthemen vertieft und intensiver behandelt. Schulisches Lernen wie lesen, schreiben und rechnen steht dabei nicht unbedingt im Vordergrund. Vielmehr ist es uns wichtig die Kinder sozial, emotional und in Sachen Selbstständigkeit auf die Schule vorzubereiten.

Portfolio

Jedes Kind gestaltet mit einem Pädagogen gemeinsam seinen persönlichen Portfolioordner. Hier kommen Fotos, besondere Kunstwerke und alles was den Kindern wichtig ist hinein.
Am Ende der Kindergartenzeit bekommen die Kinder den Portfolioordner als Andenken an die Kinderladenzeit mit nach Hause.

Kunst und Werken

Einmal in der Woche werden von einer Künstlerin Kreativangebote gemacht. Es wird verschiedenes Material und Werkzeug zur Verfügung gestellt. Die Kinder bringen ihre Ideen mit ein und können sich im Atelierbad oder in der Werkstatt ausprobieren.

Waldpädagogik

Im Wald gibt es viel zu erleben und zu entdecken. Die Kinder finden Anregungen zum Spiel, werden herausgefordert, sie erfahren mit allen Sinnen die Veränderung der Natur, den Jahreszeitenwechsel, die verschiedenen Stimmungen und Gerüche. Sie finden dort aber auch Ruhe und Stille und einen Ort an dem sie in sich gehen können, einen Ort an dem Konsum keine Rolle spielt!
Am Ausflusgstag gehen die Kindergartenkinder im 14-tägigen Wechsel in den Wald. Unser Mittagessen nehmen wir in Form eines Vespers mit und kommen erst am Nachmittag in den Kinderladen zurück. Mindestens 3 mal im Jahr finden Waldwochen statt.

Schwimmen

Wir gehen alle 14 Tage mit den Kindergartenkindern schwimmen. Im Winter gehen wir in das nahegelegene Hallenbad, im Sommer ins Freibad.
An unserem Schwimmtag geht es in erster Linie nicht darum das Schwimmen zu erlernen. Die Kinder werden an das Wasser gewöhnt und sollen Spaß daran haben sich im Wasser zu bewegen.